Trachys ohne Schutz

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    • Gerdi schrieb:

      Dem Wetterbericht kann man eh nicht so trauen.


      Stimmt schon.
      Ich ärgere mich aber immer noch darüber, dass ich mir letzten Winter so viel Arbeit mit dem einpacken gemacht habe.
      Die einzige ungeschützte Trachy sah im Frühling nicht schlechter aus als die geschützten.
      Deshalb beobachte ich das Wettergeschehen nun ganz genau.

      Volker
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    • Ja das stimmt! Ich hätte auch nicht eingepackt wenn dieses dumme Wetteronline nicht diese 21 Grad vorausgesagt hätten. Das sind Computerspielereien. Aber es hätte auch kommen können man weiß nie! Jetzt liegt dicke Schnee aber das macht ihnen ja nix aus und Nässe sowieso nicht!
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    • Volker schrieb:

      Stimmt schon.
      Ich ärgere mich aber immer noch darüber, dass ich mir letzten Winter so viel Arbeit mit dem einpacken gemacht habe.
      Die einzige ungeschützte Trachy sah im Frühling nicht schlechter aus als die geschützten.
      Deshalb beobachte ich das Wettergeschehen nun ganz genau


      Das ist schon richtig, nur ohne einpacken wäre es bei uns nur letzte Sasion gegangen, sonst wären einige den Bach runter gegangen. Das was ich nun eher gering mache ist zuheizen.
      LG Stefan
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    • Bei uns im Freibad steht eine stattliche Trachy
      ungeschützt.
      Bisher unbeeindruckt; weil immerhin hatten wir
      bis -12 Grad und auch einige Tage Dauerfrost !!
      Wie lange sie schon im Freibad steht weiß ich
      leider nicht.
      Zwischen Anfang Mai und Ende September wird das
      Freibad hübsch hergerichtet und überall auch im
      Eingangsbereich werden Trachies, Yuccas, Cycas uvm.
      eingepflanzt und am Ende der Saison wieder
      ausgegraben und ins Winterquartier abtransportiert.
      Die verbliebene Trachy war vielleicht auch zu schwer,
      oder der Wintereinbruch kam zu unerwartet.
      Jetzt wirds wieder mild mit zweistelligen Plusgraden,
      ich bring weiter Bilder.
      Bud Spencer Bad, kurz Bud Bad ! vielleicht liegts
      an der Namensgebung ?
      Ein-Bad-fuer-Bud_ArtikelQuer.jpg

      Anbei auch ein Bild von der Trachy

      lg. Rudi
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      • P1018378.JPG

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    • Hm, mal ne Frage: Warum sind die von Markus härter als andere ?
      Hatte auch mal eine von ihm, hat nen Winter ausgepflanzt in ner Styroporkiste mit Kerzenwärme überlebt,aber Neuaustrieb war braun und Matsch..
      Kann sein das ich mich jetzt unbeliebt mache, aber Trachys werden meiner Meinung nach erst "härter" wenn sie etabliert sind und(!) gute Gene haben...
      Also Jungpflanzen egal woher(und dazu zählt Deine) immer schützen.
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    • Der bisherige Winter dieses Jahr in Deutschland war für gesunde fortunei und wagnerianus keine große Herausforderung. Auch wenn es kurzzeitig Temperaturen unter -10 Grad hatte gab es bis jetzt keine Extremtemperaturen und der Dauerfrost war entsprechend kurz. Doch das kann sich auch entsprechend schnell ändern.
      Wenn man die Möglichkeit hat entsprechend schnell zu reagieren wenn sich das Wetter ändert ist es natürlich besser bei gesunden und gut etablierten Hanfpalmen noch nicht großartig zu schützen. Durch den Winter den wir bisher hatten und den wir letztes Jahr hatten besteht nur die Gefahr etwas unvorsichtig zu werden. Nach dem Motto durch die Klimaentwicklung werden wir keine heftigen Winter mehr haben und ein Schutz ist sowieso überflüssig. Das kann in die Hose gehen!
      Das beste ist sich schon einmal Schutzmaterial griffbereit zu legen, den Wetterbericht aufmerksam zu verfolgen (nur die bis zu 5 Tage Vorhersage) und je nach Menge der Pflanzen schon mal Hilfe einplanen.
      Sid30, wie du schon geschrieben hast hängt die "Härte" zunächst einmal von dem Allgemeinzustand einer Palme ab. Dies kann leicht an der Durchwurzelung des Topf und der Anzahl der Blätter festgestellt werden. Etwa 90% der Palmen mit einer gewissen Größe wachsen auf dem Acker der entsprechenden Kulturländer heran und werden dann sobald sie die gewünschte Größe erreicht haben mit einem recht kleinen Wurzelballen ausgestochen. Dann müssen sie getopft werden und sich erst wieder Wurzeln bilden. Da das Verhältnis Wurzeln/Blätter nicht mehr passt werden sofern sie nicht schon zurück geschnitten wurden ein großer Teil der Blätter abgestoßen. Bei der Wurzelbildung zieht die Palme recht viel Nährstoffe aus dem Stamm um die Wurzeln überhaupt bilden zu können.
      Eine solche Palme als "Ballenware" in unseren Breiten auszupflanzen ist natürlich anfälliger.
      Bei getopften Hanfpalmen bilden sich dann im ersten Jahr hauptsächtlich Wurzeln, im zweiten Jahr beginnt dann langsam die "Erholungsphase", die Palme beginnt wieder "Kraft zu tanken", es bilden sich dann die ersten neuen Blätter, der Container wird besser durchwurzelt etc. Im darauf folgenden Jahr erholt sich die Palme weiter von dem Schock des Verpflanzens. Das ist schon einmal der erste Grund warum Hanfpalmen mit den entsprechenden angesprochenen Wurzeln und Blättern "härter" sind, für die man natürlich auch etwas mehr hinlegen muss.
      Nach dem Auspflanzen hängt es davon ab wie sich die Palme an den Standort gewöhnt hat und wie dort das Microklima ist.
      Das alles spielt meiner Meinung nach die Hauptsache. Welche Rolle dabei die Gene spielen wird immer wieder diskutiert.
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    • Ich denke auch das es irgendwann in die Hose geht ,selbst in den wintermildesten Gebieten Deutschlands sind Trachys Gäste auf Zeit .
      Ich hatte hier auch schon mal über zwei Trachys berichtet ,die jahrelang Schutzlos den Wintern ausgesetzt waren ,es ging 10 bis 115 Jahre gut ,aber dann kamen 3 Hammerwinter hintereinander und dann war auch mit denen Schluss
      Liebe Grüsse aus dem Aachener Raum, René ::w

      ..........don't look back :thumbup: at.wetter.tv: BaesweilerWetter Baesweiler - VorschauWetter Baesweiler - TrendWetter Baesweiler
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    • Gebe ich dir Recht Renè.
      Das alleinige Hoffen auf einen milden Winter kann einige Jahre gut gehen aber oft entscheiden dann wenige Tage in einem Extremwinter. Und wie das Klima die nächsten Jahre wirklich sein wird kann keiner sagen. Ich finde allerdings, dass ein wenig Schutz im Winter egal wie lange man ihn dann belassen muss in einem vernümftigen Verhältnis zu der Freude steht die man dann im Sommer hat.
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    • !He vuelta de La Gomera!

      Moien vant Mönsterland, bin zurück aus La Gomera!

      Erst einmal ein Hallo an Kumpel René - hattest Dich hier rar gemacht!

      Hatte meine Trachys bisher - trotz vierwöchiger Abwesenheit nicht geschützt.
      Es gab einen Eistag und einmal TMin -6,5 Grad. Natürlich gibt es da keine Schäden an Trachys,
      zumal meine hier schon jahrelang outdoor sind und sehr angepasst sind.

      Bei unter 10 Grad geht es aber def. an die Blätter. Das kann man auch leider schon in den netten und mutigen Beiträgen aus dem "Vorgarten" erkennen.



      Diese Phoenix canariensis bei Vallehermoso/ La Gomera/ Canarias brauchen nicht geschützt werden - sind hier heimisch und Frost ist selbst in 800 Metern sehr selten.

      Fotos folgen unter Reiseberichte
      Guat gaon vant Mönsterland Dirk Click for Münster, Deutschland Forecast
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    • Diesen Winter sind die Trachys wieder ohne Schutz....

      ....nur bin ich etwas am zweifeln.
      Einerseits schützt der Schnee die Fächer vor den kommenden Frostnächten.
      Andererseits befürchte ich, dass die Stängel brechen könnten.

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    • Hallo Volker! Wird es denn wirklich so kalt das die Blätter gefährdet sind ? Hier sind die Temperaturen nicht so tief gesunken , wie vorhergesagt.Doch ich hab sie nun mal eingepackt.
      Also ich würde sie abschütteln, damit sie entlastet sind.Im Notfall kann man immer noch was schützen. Was nützt einen wenn die Blätter nicht erfroren sind, aber im Frühjahr die Hälfte der Krone abgeknickt ist.

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