Mein Feigenbaum

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    • Mein Feigenbaum

      Hallo, ich habe heute meinen Feigenbaum umgesetzt.
      Er ist noch jung, habe die Wurzeln "hoffe ich" nicht verletzt.
      Jetzt steht er dort wo ich vor paar Tagen eine Kiefer ca 4meter rausgemacht habe.
      Der Baum war tot.
      Will an der Stelle halt wieder etwas hin haben.
      Die Feige bringt jetzt sogar schon eine Frucht, ob sie reif wird keine Ahnung"
      Ich möchte sie gern so schneiden das Sie eine Krone von ca bis 2Meter bekommt.
      Der Stamm ist jetzt noch klein.
      Ab wann sollte ich den in der Höhe kappen das die Verzweigung optisch gut zu dem Garten passt?
      Vielleicht habt Ihr Tipps.

      Achso!!! Überwinterung, einpacken???

      Gruß Sven.
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    • Hallo Sven,

      im Moment ist gar nichts zu tun. Wird es im Winter unter etwa -10 Grad kalt, sollte sie als kleine Feige geschützt werden, je nach Sorte veträgt sie auch deutlich mehr. Das hängt aber entscheidend von der Reife des Holzes ab, du siehst, frisches Holz ist grün, altes und damit reifes wird dunkel. Nur dieses Holz verträgt Frost. Deshalb sollte man die Feige nicht mehr durch Düngung so ab dem Sommer zu weiterem Austrieb antreiben. Funktioniert oft, doch wird dieses Holz nicht mehr reif und friert sowieso zurück.

      Was die Größe angeht, solltest du dir wenig Sorgen machen, die 2 m erreicht die Feige locker. Je nach Sorte, hängt auch davon ab, was sie zurückfriert. Das wird wohl in deiner Region schon öfters mal geschehen, sie wird immer wieder austreiben. Dadurch wird sie ziemlich buschig, kann auch dann in einer Saison mal auf die 2 m zulegen, Feigen wachsen ziemlich ungebremst bis an ihre vorgegebene Höhe, sortenbedingt. Ich halte es für wahrscheinlich, dass du in den nächsten Jahren eher die Überlegung anstellen wirst, wie klein du sie halten willst. Sofern der Winter dir die Überlegung nicht abnimmt. Zwanzig Grad Frost und so ähnlich geht ohne Schutz nicht ohne Schäden bis ins Altholz. Selbst dicke Zweige vertragen kaum mehr als dünne, ausgereifte Zweige. Was du auf jeden Fall erhalten willst, solltest du in dem Fall gut einpacken.

      Thomas
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    • Thomas-im-Brennsand schrieb:

      Ich halte es für wahrscheinlich, dass du in den nächsten Jahren eher die Überlegung anstellen wirst, wie klein du sie halten willst. Sofern der Winter dir die Überlegung nicht abnimmt.
      Da muß ich Thomas absolut Recht geben !
      Auch mit dem ungebremsten Wachstum.
      Ich habe meine Feige seit 1980 ausgepflanzt und sie hat sich im Laufe der
      Jahre als Busch entwickelt.
      In dieser Zeit ist sie mir drei mal ebenerdig zurückgefroren; hat sich aber
      immer schnell erholt.
      Was im Winter nicht zurückfriert stutze ich im Frühjahr.
      Die Früchte sind etwas kleiner als die im Supermarkt,
      aaaber lecker !

      lg. Rudi
      Feige1.JPGFeige2.JPGFeige3.JPGFeige4.JPG
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    • Hallo,

      Grundsätzlich liegt es bei dir zu entscheiden, in welcher Höhe du den Baum kappen willst damit er für dich gut in das Umfeld passt.
      Feigen neigen grundsätzlich dazu als Busch zu wachsen, wobei diese Eigenschaft von Sorte zu Sorte unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Grundsätzlich lassen sich aber alle als Baum (zB als Halbstamm) ziehen. Bei manchen wirst du nur regelmäßig Triebe entfernen müssen, die aus dem Wurzelbereich oder entlang des Stammes entstehen. Bei einer Sorte wie Negronne oder Madeleine wird da wenig zu tun sein, bei Ronde de Bordeaux oder Dalmatie wirst du regelmäßig Hand anlegen müssen (was an und für sich kein Problem sein sollte).
      Deine Sorte ist dir nicht bekannt?

      Da junge Pflanzen - und das ist bei dir der Fall - besonders empfindlich sind, würde ich bei strengem Frost im Winter auf jeden Fall schützen. Das geht ja bei der Größe recht gut. Am besten schön dick einpacken und wenn die Kälte sehr streng sein sollte und länger andauern sollte, hat sich bewährt eine Wärmequelle hinein zu legen, ohne viel Aufwand: zB eine mit heißem Wasser gefüllte PET Flasche, Wärmeflasche oder dgl.
      Ich habe bei einem jungen, frisch ausgepflanzten Punica granatum vor vielen Jahren in einer Nacht mit ca. -15°C + Ostwind so die Temperatur über mehrere Stunden deutlich über 0 gehalten. Selbst in der Früh lag die Temperatur nur bei ca -4°C.
      Vlies ist ja nur ein bedingter Schutz. Es schützt zwar vor Wind der die Kälte verstärkt und zeitlich begrenzt auch etwas gegen die Kälte, aber irgendwann ist die volle Kälte drin.

      VG
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