Weiße Sapote

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    • Weiße Sapote

      Hallo,

      nachdem ich mich schon länger mit in das Thema Schwarze Sapote reingehangen habe, fange ich nun doch mal ein separates an, um nicht länger für Verwirrung zu sorgen. Hier waren die letzten aktuellen Beiträge von mir.

      Black Sapote

      Da die Pflanze seit dem Winter wieder monatelang mit Viechzeug zu kämpfen hatte und leider immer noch vereinzelt Wollläuse dran sind, mußte ich mal puhlen. Da kam mir die erste Frucht entgegen. Sie waren noch ziemlich unreif, sind aber schon seit Wochen nicht mehr weiter gewachsen. Also habe ich sie zu einem Apfel gelegt und heute war sie ganz weich. Geschmacklich nicht sehr ausgeprägt, nur minimal süß. Aber von der Konsistenz her macht sie ihrem Namen Eiscremfrucht alle Ehre. Sie zergeht auf der Zunge. Nun hoffe ich, daß die anderen 2 Früchte noch bissel Sonne tanken und vielleicht geschmacklich noch was rüber kommt.

      Die Früchte sind noch ziemlich klein. War aber bei einem anderen User auch so und im Jahr darauf waren sie dann richtig groß. Also denke ich, daß sie nächstes Jahr dann die richtige Größe haben werden.

      Gruß Petra

      120m über NN
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    • Anfang November war es dann soweit für die 2. Frucht. Sie ist durch den langen sonnigen Herbst doch tatsächlich noch richtig reif und weich geworden am Baum. Der Baum stand immer noch auf dem Balkon, war nur zwischenzeitlich in den ersten kalten Nächten mit Vlies geschützt. Diese Frucht war jedenfalls viel besser als die erste. Hatte richtig Aroma, was aber schwer zu beschreiben ist. War richtig süß. Die 3. Frucht ist während unseres Urlaubs gereift, als wir zurückwaren, war sie leider verfault.

      Wie jedes Jahr hat der Baum nun im Schlafzimmer wieder fast alle Blätter verloren. Er hatte schon wieder Blüten und kleine Früchte angesetzt, diesmal sehr viele. Die sind nun wieder fast alle mit abgefallen. Und das Viechzeug ist auch schon wieder da.

      Nun bin ich gespannt bzw. hoffe, daß nächstes Jahr die Früchte größer werden.

      Gruß Petra
      120m über NN
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    • Hallo Petra!
      Ich werde aus dieser Pflanze auch nicht schlau- sie soll ja entfernt mit Citrus verwandt sein. Jedenfalls bekommt ihr die Pflege recht gut (Zitruserde/Dünger). Vor 2 Jahren setzte sie größere Früchte an, die schmeckten wirklich hervorragend, mit nichts zu vergleichen. Konsistenz ist Ansichtssache, erinnert etwas an zerquetschte Banane. Letztes Jahr wurden massig Früchte angesetzt, aber der kleine Baum hatte gar nicht die Kraft sie alle ordentlich zu entwickeln und so wurden sie nicht größer als 3cm, Da die Schale bitter ist, war das verspeisen dieser eher sehr anstrengend- ich empfehle die meisten der angesetzten Früchte auszudünen, ähnlich bei anderen Obstsorten (Citrus, Äpfel) um mehr Kraft in die wenigen angesetzten zu stecken. Nach komplettem Laubfall (war vorher auch noch nie) diesen Winter, sprießt sie wie blöde. Sie macht generell was ihr gefällt. Schildläuse hat sie genauso gerne wie andere Citrus. Werde mal Bilder machen
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    • so, hab endlich Bilder gemacht- sie hat zwar heuer super überwintert, aber keine Blüten angesetzt- wahrscheinlich war ihr der letzte Fruchtbehang zu heftig, so daß sie ein jahr aussetzen möchte- kein Problem. Und komischerweise hat sie- anders als sonst- diesen Winter fast das komplette Laub verloren. Ich dachte schon sie geht ein- aber treibt wieder super durch. Sie steht bei mir bei + ca. 6°C im Gewächshaus bei bestem Licht. Und die früchte schmecken wirklich super- ganz ähnlich einer Cheremoya-
      nur das etwas zähe Kerngehäuse nervt etwas
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    • Wieder mal ein Update. Sie steht nun schon paar Wochen drinnen und hat natürlich wieder Ihr Laub geschmissen. Von den Früchten ist leider nur die eine groß geworden. Bis jetzt nicht größer als die vom letzten Jahr. Momentan will sie nicht weiterwachsen. Ist ca. 4 x 4cm. Dafür hat sie schon wieder haufenweise Knospen angesetzt. Einige kleine Früchte daraus sind schon wieder abgefallen.

      Gruß Petra

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      120m über NN
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    • Hallo lieber Sapote-Fan,,

      Ich bin stolzer Besitzer einer weißen Sapote (meiner Meinung nach). Sie trägt zum ersten Mal eine ernstzunehmende Frucht. Meine Fragen wären nun folgende: wann ist sie erfahrungsgemäß reif? ( wird sie einfach weich?) und hat wer Erfahrung mit der Zucht einer neuen Sapote aus den Samen ?

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      Mit freundlichen Grüßen

      Uschi
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    • Hallo Uschi,

      herzlich willkommen im Forum. Dann kann man Dir ja gratulieren zu der großen Frucht.

      Bei mir hat sich nichts mehr getan, deswegen keine Beiträge mehr. Sie hat sogar so arg gelitten wegen der Wollläuse, daß ich schon dachte, sie geht ein. Bisher waren die nur drinnen im Winter an der Pflanze. Im Sommer auf dem Balkon haben die sich davon gemacht. Letzten Sommer hatte die Pflanze durchgehend Wollläuse. Im letzten Winter war sie nur noch ein Trauerspiel. Mit einer geänderten Behandlung, die der Pflanze gar nicht behagt hat, habe ich sie aber vermutlich gerettet. Sie hat neu ausgetrieben, ist auf dem Balkon seit Monaten ungezieferfrei. Mir graut vorm kommenden Winter.

      Wie ich eingangs im ersten Beitrag schrieb, wird die Frucht weich. Ganz vorsichtig mit dem flachen Finger andrücken. Mache ich auch bei anderen Obstsorten, wie Pfirsische. Die anfangs tiefgrüne Farbe wird ganz leicht heller, gelblicher. Reife Früchte fallen bei Obst in der Regel von allein ab. Notfalls könnte man so lange warten. Sollte sie unreif abfallen, zu einem Apfel legen in einer dichten Tüte. Äpfel strömen Reifegase aus. Geht auch mit anderm unreifen Obst.

      Mit Samen habe ich keine Erfahrung. Habe den Baum in der gezeigten Größe gekauft.

      Viele Grüße
      Petra
      120m über NN
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    • Hallo Petra,

      Danke für die schnelle Auskunft.
      Das Problem mit den Wollmäusen hatte ich auch, ließ sich aber durch entfernen selbiger und etwas Essigwasser schnell beheben. Seitdem hat sie durchgehend den selben Platz. Ich werde den Samen dann einfach mal in feuchte Küchentücher legen und mein Glück probieren. Bei Interesse halte ich euch gerne auf dem Laufenden.
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    • Mit dem Abwischen geht schlecht, da der Stamm und die Zweige nicht glatt sind. So steckt manchmal auch was in Riefen, wo man schlecht hinkommt. Beim Elefantenohr ist das noch schlechter. Die Viecher sitzen in den "Blattachseln" bzw. am Stielansatz. So tief rein kommt man gar nicht. Da müßte ich die Blätter abreißen vom Stamm.
      120m über NN
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