Bananen (Musas & Ensete) warm überwintern

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    • Bananen (Musas & Ensete) warm überwintern

      Hallo,
      da Bananen momentan tlw. im Angebot sind und ich mir eh Ensete maurellii zulegen wollte, habe ich überlegt jetzt im September 1-2 kleine zu holen (ca. 60-70cm).
      Entweder würden die dann halbschattig zum eingewöhnen bis zum ersten Frost draussen stehen und dann im Haus überwintern oder falls es besser wäre gleich im Haus bleiben und erst nä. Jahr im April/Mai in den Garten kommen...

      Ich habe leider keine Räume wie Keller o.ä. mit 5-10° für eine kühle/dunkle Überwinterung, daher müssten sie warm mit mehr oder weniger Licht im Haus überwintern.
      (gibt sonst nur eine komplett dunkle Garage bis ca. 0° und ein Gartenhaus mit Fenster, wo meine Trachy bei Thermostat & Heizlüfter-Beheizung überwintern soll. Allerdings könnte es da auch mal leicht unter 0° sein, da ich erst bei leichten Minusgraden heizen will, um nicht unnötig Stromverbrauch zu haben)

      Ebenso sieht es bei meiner Musa basjoo und sikkimensis aus. Die wachsen seit Mai '18 sehr sonnig auf der Terrasse und sind momentan ca. 60cm (ohne Topf). Die müssten dann auch ins Haus.


      Was haltet ihr davon - wie überwintert man diese Jungpflanzen am besten? Gäbe dann halt keine richtige Ruhe-/Wachstumspause über den Winter. Ist das evtl. schlecht für das weitere Wachstum, wenn sie im April/Mai nä. Jahr nach draussen kommen oder wäre es z.B. schlimm, wenn die Bananen unter Umständen leicht vergeilen?

      Hat hier jemand Erfahrungen oder Ratschläge?
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    • Bananen (Musas & Ensete) warm überwintern

      Hallo. Also warm und dunkel, mehr oder weniger, ist nicht günstig. Die Pflanzen stellen ja dann ihr Wachstum nicht ein und werden lang und dünn, weil sie zum Licht wachsen. Ich denke auch solche Pflanzen kann mann auch im Frühjahr schlecht ins Freie bringen. Sie bekommen leichter Sonnenbrand, vor allem knicken sie bei der kleinsten Böe ein. Vielleicht sind sie bei der Trachy besser aufgehoben und werden für kurze Zeit vor Frost geschützt. Ein paar Tage im wärmeren Hausflur bringt ja das Wachstum nicht so vorann. Wenn es dann bei der Trachy wieder über Null ist würde ich sie zurück stellen. Für die Basjoos wäre das eine Möglichkeit, zu den Maurellis kann ich nichts sagen, die sind vielleicht Wärme empfindlicher.
      VG Jürgen

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    • Hi,
      die Maurelii mag es gar nicht, wenn sie über längere Zeit bei unter 5 Grad ausharren muss.
      Jungpflanzen hab ich im 1ten Winter immer mit Blättern im Topf in einem unbeheizten Zimmer am Fenster überwintert,
      einmal die Woche gabs etwas Wasser. Natürlich vergeilen die dann etwas, wahrscheinlich bekommen sie auch
      Spinnmilben oder ähnliches Getier, aber die wurzelnackte Variante ohne Blätter und komplett ohne Wasser
      hat bei mir bei Jungpflanzen immer wieder zu Ausfällen geführt. Da fehlt einfach die Masse um über den
      Winter zu kommen, ab dem 2ten Jahr, wenn sie schon nen richtig fetten "Stamm" habén ist diese Variante kein Problem mehr.
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    • Vielen Dank für eure Meinungen!
      Genau, da bei Ensete bzw. Musa erst kühl/trocken überwintert werden kann, wenn sie einen dickeren Stamm haben, müsste ich die Jungpflanzen im ersten Jahr drinnen überwintern. Nä. Jahr werden Ensete und Musas dann ausgepflanzt oder im großen Kübel gehalten. Danach sind die Bananen hoffentlich groß und kräftig genug, dass die Musas dann mit der Kompost-Laub-Methode kalt bzw. die Ensetes ausgegraben, trocken+lichtarm und kühl über den Winter kommen können.

      Mir ist eingefallen, ich könnte sie für diesen 1. Winter auch in ein Gästezimmer stellen, dass -solange es ungenutzt ist- nicht oder nur wenig beheizt wird. Ist zwar nicht Südseite aber morgens/vormittags ist etwas Sonne da. Natürlich weniger gegossen und regelmäßig mit Wasser besprühen gegen Spinnmilben.
      Könnte ggf. auch einen zweiten größeren Untersetzer unter der Pflanze oder eine andere Schale auf Heizung o.ä. stellen, die mit Wasser gefüllt ist um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.

      Das sollte hoffentlich passen!
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