Strelitzie

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    • bundesgartenschau wrote:

      Sie hatte zumindest die typischen dunkelbraunen Blätter wie bei Nässeschäden

      Hallo Petra,
      das ist ja ärgerlich gewesen. Meine stand in diesem Herbst noch sehr lange draußen (bis in den Dezember hinein) und hat viel Wind aber vor allem Regen bei niedrigen Temperaturen abbekommen. Als ich sie endlich reingeholt hatte, habe ich bemerkt, dass das Wasser schon wieder unten aus dem Topf herauslief. Darauf habe ich den Topf für ein paar Tage auf Holzklötze gestellt, so dass er durch die Abzugslöcher auch von unten möglichst gut belüftet wurde. Wie auch immer, ich habe den Eindruck, dass die Nässe der Pflanze schon zugesetzt hat. Sie entwickelt die Blüten in diesem Jahr viel langsamer als sonst. Ich schätze allerdings, dass sie morgen aufgehen werden. Ich hoffe, dass ich mehr Glück habe als Tobias. Wirklich Entwarnung wird aber erst sein, wenn sie neue Laubblätter treibt.

      Gruß
      Matthias
    • bundesgartenschau wrote:

      Tobi, sicher, daß die Blüten vertrocknen?


      Zumindest würde mich Wassermangel als Ursache auch wundern. Wenn die Blüten vertrocknen, heißt das ja erstmal nur, dass sie nicht versorgt wurden. Warum die Versorgung zusammengebrochen ist, ist eine andere Frage. Ich würde mal schätzen, dass eine große Strelitzie 2 - 3 Monate ohne jegliches Gießen auskommen kann. Dann fangen irgendwann die Blätter an auseinanderzugehen und sich tiefer zum Grund zu beugen.
      Von den Blüten weiß ich, dass sie sehr kälteempfindlich sind. ich hatte meine mal mit Knospen, die kurz vor dem Aufblühen standen, draußen gelassen in einer Nacht, in der es Frost gab. Hatte als Minimalschutz noch eine einfache Folienhaube über die gesamte Strelitzie gestülpt. Die Blütenknospen sind in den nächsten Tagen von innen her verfault. Kein anderes Pflanzenteil zeigte einen Schaden.

      Gruß
      Matthias
    • Hallo Matthias


      Matthias H wrote:

      Wie kriegst Du die eigentlich raus? Ich vermute mal, allein ist das nicht mehr zu machen...
      In der Überwinterungsplatz steht sie auf eine Palette und wird dann mit Hubwagen (extra kurz, der normale bekommt die Kurve durch die zwei Türen nicht hin) gefahren. Nur das Einladen, Abladen und Hinstellen muss ich alleine machen.
      Da hilft nur noch der eine Trick. Sie bekommt eine Woche lang kein Wasser, wird dadurch leichter und ich kann den gerade noch hochwubben. ;::
      Alles fängt klein an!
      Jochen
    • Hallo Jochen,

      greenfinger wrote:

      Da hilft nur noch der eine Trick. Sie bekommt eine Woche lang kein Wasser, wird dadurch leichter und ich kann den gerade noch hochwubben.
      :dh-

      bevor ich meine noch einem größeren Kübel hatte, hab ich das vor dem Rein- oder Rausräumen auch so gemacht; meistens sogar zwei Wochen ohne Wasser. Jetzt im etwas kleineren Kübel geht es gerade noch so, auch wenn das Substrat nass ist. ;)

      Ich habe meine sowohl im Herbst/Winter als auch im Frühjahr ab und zu tagsüber rausgestellt, wenn die Temperaturen das zuließen (hatte ich bereits im letzten Jahr so gehandhabt). Mal abgesehen davon, dass das etwas nervig ist und nicht rückenfreundlich, gab es auch in diesem Jahr wieder keine Sonnenbrandschäden (Pflanze steht seit ungefähr drei Wochen ununterbrochen draußen).

      Gruß
      Matthias
    • Ich hatte in dem Thread schon berichtet, daß meine Pflanze nicht groß in die Höhe wachsen will und auch noch nicht geblüht hat. Sie ist nun schon über 10 Jahre bei mir und erst seit letztem Jahr ist sie etwas höher geworden. Habe wie immer im Frühjahr/Sommer immer mal nach Blüten Ausschau gehalten. Fehlanzeige. Nach dem Einräumen vor paar Wochen habe ich doch tatsächlich endlich Blütenstengel entdeckt. Die entschädigt mich nun sogar gleich mit 3 Blüten und nicht nur mit 1. Dachte, ich sehe nicht richtig. Sie teilt sich auch wieder. Freue mich riesig.

      Viele Grüße
      Petra
      120m über NN
    • Hallo Petra,

      das ist ja klasse! Deine Geduld mit der Pflanze hat sich also ausgezahlt.

      Bei meiner verzögert sich die Blüte. Eine Kospe ist schon seit langem da. Ich habe den Kübel aufgrund des milden Winters lange darußen gelassen und sogar in den letzten Tagen immer mal wieder rausgestellt. Bei so niedrigen Temperaturen stellt sie das Wachstum nahezu vollständig ein. Ich schätze, so um Weihnachten wird sich die Blüte öffnnen, wenn sie jetzt drinnen bleibt.

      Bisher nur eine Knospe...

      Gruß
      Matthias
    • Hi,

      meine große Streli habe ich im Herbst vor dem Einräumen in der mitte geteilt. Es ging nicht mehr. Sie war viel zu schwer und viel zu groß geworden.
      Die eine Hälfte schiebt schon wieder Blätter. Die andere Hälfte muss sich wohl noch von dem Schock erholen und zeigt kein Wachstum.

      Nun habe ich zwei mittelgroße Töpfe und sie sind so besser zu handeln. Vorerst zumindest ......
      Gruß Tobi - NRW -
    • Hallo Tobi (und alle anderen),

      du schreibst, dass du deine geteilt hast. Ich denke, sowas in der Art wird bald auf mich zukommen, werde meine auch bald teilen müssen. Die steht in einem 40cm-Topf, von der Erdoberfläche hat sie nur einen Teil, etwa kaum die Hälfte bewachsen. Doch unten im Topf ist einiges los - da drücken sich die dicken Wurzeln mächtig aneinander, sodass der Topf schon deutliche Ausbeulungen zeigt. Ob ich das noch rauskriege, ohne den Topf zerschneiden zu müssen?

      Was macht man da, denn der Wurzelteil der Pflanze wächst schon gewaltig, so sehr, dass der Topf richtig schwer wurde. Anfangs ging es noch, aber jetzt wiegt der bestimmt über 30kg. Also größeren Topf? Könnt ich machen, klar, nur wird der dann bald zu schwer. Da kam mir eine Idee... seinerzeit habe ich die Pflanzen als kleine Knollen gekauft, ohne Wurzeln! Natürlich auch ohne Blätter. Sie sind angewachsen. Also kann es doch gar nicht so bedrohlich für eine Strelitzie sein, wenn ich mal so rundum mit dem Fuchsschwanz dick was absäge. Einfach, damit ich wieder einen 40cm-Topf nehmen kann, dann mit Erde auffüllen. Was ich nicht will, jedesmal einen noch größeren Topf nehmen. Die Wurzelballen werden brutal schwer. Genau deshalb lasse ich sie solange es geht draussen, denn nach meiner Erfahrung können die ganz leichten Reif ohne Schaden aushalten, gut sie steht im EG auf einer recht geschützten Loggia, aber eben doch im Freien. Sie ist sonst völlig gesund, keine Laus ist dran, im Gegensatz zu der, die ich aus Bequemlichkeit mal 2015 ganzjährig drinnen liess - die wird laufend von neuem von Läusen heimgesucht. Weil sie bis in den Januar rein draussen stand, kommen die Blütenstiele erst jetzt.

      Also, kann ich zur Vermeidung der Notwendigkeit eines größeren Topfes auch einfach mal Wurzeln abschneiden? Weil Teilen wenig Sinn macht, ich will keine drei.... und noch mehr irgendwann. Oder riskiere ich damit die Pflanze? Nur werde ich etwas tun müssen, weil auch das Giessen schwierig wird, nicht nur das Herumschleppen, wenn die immer weiter aus dem Topf rauswächst.

      Grüße Thomas