Gartenhaus

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    • Hallo,
      wir möchten uns ein Holz-Gartenhaus kaufen und machen uns nun Gedanken über einen vernünftigen Unterbau. Gemäß den Bauvorschriften darf es keine Betonplatte sein, dann dürfen wir es nicht genehmigungsfrei aufstellen. Jetzt sind wir am überlegen die Fläche zu pflastern und darauf die Holzunterkonstruktion zu setzen und dann aufzubauen. Hat noch jemand eine andere Idee oder wie habt ihr es gemacht?
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    • Hallo Bienchen,
      ja, die Bestimmungen sind nicht nur von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich, auch die Gemeinden haben da teilweise noch zusätzliche Auflagen. Bei uns geht es nach umbautem Raum, der Gesamthöhe und eben der Maßgabe das es nicht auf einer Betonplatte stehen darf, außerdem darf es keine Wasser- und Abwasseranschlüsse haben. Größe und Höhe ist nachzuvollziehen, Anschlüsse auch, aber die Sache mit dem Unterbau kann ich nicht nachvollziehen. Naja, egal, man muß sich mit den Gegebenheiten abfinden. Dafür brauchen wir hier keine Vorschriften bezüglich Grenzabstand u.ä. einhalten.
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    • Man kann es auch einfacher und günstiger machen, ohne das die Standfestigkeit darunter leidet.

      Im Baumarkt gibt es Rohre die einen Durchmesser von 15 cm und eine Länge von 70 bis 80 cm haben.
      Diese werden mit Beton gefüllt und in die oberen Enden werden die Pfostenträger in das noch weiche Betonmaterial gedrückt.
      Diese dann aushärten lassen und nach einer Woche können die verbaut werden.

      Vorteil:
      Man benötigt nicht so viel Beton. Denn wenn man ein Loch in dieser Tiefe aushebt, muss man dieses auch vollständig mit Beton füllen.

      Was mir persönlich auch noch aufgefallen ist, war das ich die von mir angewande Version noch ausrichten konnte.
      Bei der Lochfundamentversion ist das nicht mehr möglich.

      Wenn ich jetzt mal die Materialkosten zusammen rechne ist diese die günstigste.
      Platten kosten definitiv mehr, es sei denn man hat diese noch übrig. Wobei bei starken Wind eine Montage nur auf Platten auch nicht so standfest ist.

      Ich hoffe ich konnte helfen.
      Gruss Soe®en!
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    • Hallo Soeren,
      danke für deinen Vorschlag, aber ich glaube das klappt bei uns nicht, weil das Haus keine Eckpfosten hat. Wir brauchen nur einen stabilen Untergrund. Die Wände werden an den Ecken ineinander verzahnt, ich glaube Chalet-Schnitt nennt man das.
      Ich habe gerade mit der Herstellerfirma telefoniert und die raten zur Pflasterung mit Gehwegplatten.
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    • Original von Krümel
      Hallo Soeren,
      aber ich glaube das klappt bei uns nicht, weil das Haus keine Eckpfosten hat. Wir brauchen nur einen stabilen Untergrund. Die Wände werden an den Ecken ineinander verzahnt, ich glaube Chalet-Schnitt nennt man das.
      Ich habe gerade mit der Herstellerfirma telefoniert und die raten zur Pflasterung mit Gehwegplatten.



      Für diese Methode benötigst Du auch keine Eckpfosten.
      Es gibt diese Anker in L-,U-, & H-Form.
      Damit wird das Sockelrahmenholz gehalten.
      Ich würde das Bodenholz etwas von der Erdoberfläche entfernt bauen. Also höher.
      Damit es keinen Berührungspunkt mit der Feuchtigkeit hat.
      Du kannst natürlich auch Platten verlegen und es darauf fixieren.
      Kommt auch auf die Kosten an und in wie weit Ihr das umsetzen könnt.

      Mach mal von Zeit zu Zeit ein Update.
      Mich interessiert auch was das für ein Häuschen ist, da ich ja immer noch am planen bin, was ich mir selbst in den Garten stelle.
      Rein Designtechnisch.
      Gruss Soe®en!
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    • Hallo Soeren,
      leide habe ich das Foto nur auf dem Prospekt und zur Zeit keinen Scanner angeschlossen, aber ich habe gerade im Internet ein ähnliches gefunden. Es ist ein 5-Eck-Haus, das in oregon-pinie gestrichen wird.

      Leider entgegen meiner Planung nur 28 mm Wandstärke. Ich wollte eigentlich 40 oder 44 mm haben, aber es gibt Häuser mit großen Fenstern und Türen nur in 28 mm. Wie mir ein Hersteller sagte, bringt das dickere Holz nichts, wenn durch die Glasflächen ohnehin Kälte rein kommt. Eigentlich logisch. Wir hatten eins gefunden mit 44 mm das mit Doppelverglasung angeboten wurde, aber knapp 6000 Euro wollte mein Mann nicht bewilligen.
      Ich glaube wir haben 100te von Modellen angeschaut, aber die meisten passen eher in die Berge als in einen Garten mit Palmen.
      Ich werde es den Winter über temperaturmäßig beobachten und auch mal testen was es bringt wenn ich Styroporplatten von innen gegen die Wände stelle. Vielleicht kann ich es in "normalen" Wintern mit einem Frostwächter zur Überwinterung meiner Citrus nutzen. Auf jeden Fall ist es aber ideal zur Überwinterung von Brahea, Butia usw., die ich im Kübel habe.
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    • Nicht schlecht Helga.
      Ich denke das dieses Haus mit Boden geliefert wird. In dem Fall könnte eine Perimeterdämmung und der Dielen auch noch etwas die Wärme halten. Was auch noch möglich ist, wäre eine Dämmung von Innen. Ist aber wiederum eine Kosten- und Aufwandsfrage.
      Machen kann man da auf alle Fälle viel. Auch bei den Fenstern. Irgendwann gegen Vollglas austauschen....

      Ich habe wieder mal einen Bauplan besorgt. In dem wird Stück für Stück beschrieben wie man ein Gartenhaus mit Dämmung selbst baut und aufstellt.


      Das teuerste an diesem Haus sind die Fenster. Laut deren Preisanfrage 1500.-€. Wobei das auch sehr grosse Fenster sind. Ähnlich einer Galerie.


      Ich denke mal im Herbst bzw. Winter werd ich beginnen die Holzteile liefern zulassen und zu bearbeiten.
      Quasi Arbeit in der kalten Zeit ;smilie[123]
      Gruss Soe®en!
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    • Hallo Soeren,
      unter den Holzfußboden zwischen die Tragekonstruktion sollen auf jeden Fall gleich wärmedämmende Platten und wenn ich dann noch im Winter auf den Holzboden Styrodurplatten oder ähnliches lege, kriegen die Pflanzen schon mal keine kalten Füße mehr. Mit der Innenisolierung das habe ich auch schon überlegt. Mal schauen was uns da auf Dauer einfällt. Jetzt werden wir erst einmal schauen das wir den unebenen Rasen plan kriegen und die Platten verlegen.
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    • Morgen Helga,
      wir haben uns vor zwei Jahren auch ein 5-Eckhaus geleistet. War nicht grad billig, aber wir sind echt happy damit. 44mm Wandstärke, mit Isolierverglasung. Die Fenster und Türen waren ursprünglich auch groß. Wir haben uns aber für kleine Fenster entschieden. War kein Problem, die Herstellerfirma macht das nach Wunsch. Da wir das Gartenhaus Sommer und Winter nutzen, haben wir keinerlei Isolierung verwendet. Im Sommer ist es tagsüber sehr heiß, abends kann man aber gut darin sitzen. Im Winter haben wir einen kleinen Heizlüfter, der das Haus in kürzester Zeit schön warm macht. Wenn man dann mit mehreren Personen im Haus ist muss man auch schon mal die Türen aufmachen. Ob sich so ein Gartenhaus zum überwintern von Pflanzen eignet???
      Die Temperaturen sinken genauso schnell, wie sie steigen. Und es ist nur unwesentlich wärmer als die Außentemperaturen. Ich könnte mir aber denken, wenn ihr es im Winter von innen gut isoliert, könnte es gut gehen. Dann ist aber nix mit Eisbergparty im Gartenhaus!! ;smilie[195]
      Liebe Grüße Bienchen
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    • Hallo Bienchen,
      danke für deine Erfahrungen! Ich werde im kommenden Winter einiges ausprobieren und natürlich erst einmal Pflanzen wie Brahea, Butia usw. drin überwintern, die bei wenigen Minusgraden keine Probleme bekommen. Ich denke, egal wie es auch isoliert wird, bei stärkerem Frost werde ich nicht ohne Heizung auskommen.
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    • Hallo helga,

      sehr schönes häuschen,

      ich würde auch von unten kräftig dämmen, am besten auf 10 besser 15 cm perimeterdämmung stellen.

      innen könntet Ihr styropor/steinwolle an die wände machen und dann entweder mit nut und federbrettern verblenden oder gleich einen vollwärmeschutz machen und verputzen....

      dann sollten sich die heizkosten in grenzen halten......


      ich werd mein gartenhaus aber selber bauen, balkengerüst, außen mit brettern verkleiden , dick steinwolle zwischen die balken und von innen mit osb verkleiden...... quasi das passiv gartenhaus.....:-)

      dauert aber noch 2-3 jahre-jetzt muss erstmal das eigentliche haus fertig werden.....

      viele grüße
      pascal
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    • Hallo Helga,
      ich habe ein kleineres Gartenhäuschen (Gerätehaus) das ist aber Nebensache .
      Ich habe Granietkantsteine in Mischung gelegt und die Fläche mit Beton-Pflastersteine ausgelegt. Der Untergrund wurde mit Pflastersplitt (Graniet) abgezogen und gestampft. Die "Bude" habe ich auf 100mm Kanthölzer (waren Extrabestellung) aufgebaut, wobei ich an der Rückseite auf einen Querbalken verzichtet habe, zugunsten der Belüftung. War auch die Empfehlung der Holzhandlung. Dieses Holzlager habe ich mit Schwerlast-Winkel an die Pflastersteine gedübelt und die Zwischenräume mit den restlichen Split gefüllt. Die Rückseite habe ich mit einem Vogelschutzgitter (findet man im Baumarkt meist bei den Dachrinnen) gegen Ungeziefer gesichert. Denn die Belüftung des Bodens ist wichtiger, als die Isolierung. Wenn Du den Fußboden isolieren möchtest, kannst eventuell von innen Styrodur-Platten auslegen und darauf Spanplatten OSB (spezielle aus ganz groben Spänen). Aber vorsicht, immer die höhe der Schwelle an der Tür im auge behalten ;)
      Bei mir war die Bude im Sommer brühtendheiß und im Winter kalt. Mein Dach hatte selbstklebende Bitumenschindeln inklus., die sich bei einem Sturm verabschiedet hatten, wie bei meinen Nachbarn auch. Das war mir zu blöd und da habe ich Dachlatten aufgebracht, die Zwischenräume mit Styropor versehen und ein Metalldach aufgebaut, was aber nicht gerade billig war, da die Stirnbleche auf Maß geschnitten und vom Dachdecker-Fachhandel gekantet wurden. Ist aber eine gute Entscheidung gewesen, im Sommer deutlich kühler und im Winter wärmer. Ich meine die Isolierung vom Dach ist am wichtigsten.
      Wenn Du die Wände isolieren möchtest, mußt Du unbedingt darauf achten, das die Wände arbeiten können. Die Wände arbeiten in der höhe ca. 25- 30mm. Darum sind die Bretter auch ineinander verschachtel und keine Senkrechten Stützpfeiler verarbeitet. Meist sind in den Ecken Stahlseile mit Federn und Spannschrauben, damit beim "schrupfen", die Bretter wieder zusammen ziehen.
      Mal sehen ich hänge noch ein paar Deteilfotos dran, wenn es Dich interessiert.
      Freud mich wenn ich helfen konnte ;smilie[125]
      Viele Grüße, Arnold Herkunft: Nordseeküste Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom. A. Einstein Click for Bremen, Deutschland Forecast
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    • Moin Arnold,
      danke für deine Ausführungen. Vor allem die Dachbeschreibung ist interessant, denn da planen wir auch eine andere Eindeckung, weil ich schon häufig gehört habe das die Bitumenschindeln bei Sturm wegfliegen.
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    • @Helga

      Setz Dich doch mit "Klausi" von "Ab ins Beet" in Verbindung. Er hat erst ein Gartenhaus aufgestellt. Der kann Dir bestimmt Tips geben. ;smilie[125] ;smilie[127] ;smilie[293]
      USDA Zone 7 - Sachsen Anhalt, SLK - Salz Land Kreis
      ;smilie[124] Als Haupthobby, Feuerwehrmann. ;smilie[124]

      Winter 200/2010 wohl eher USDA Zone 4. ;smilie[335]
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    • Hallo Helga,
      wir haben erst Dachpappe und dann Bitumenschindeln verarbeitet. Bei uns Stürmt es auch immer mal ziemlich heftig, alles dicht und auch noch nichts weggeflogen. Muss dazusagen, wir haben nicht mit Nägeln gespart (genau nach Anleitung), hat zwei Tage gedauert. Das mit dem isolieren vom Dach ist aber glaube ich eine gute Idee. Das bringt bestimmt was.
      Liebe Grüße Bienchen
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    • Tommi, ich denke wir werden es auch ohne Klausi schaffen, zumal das Haus ein Komplettbausatz ist.

      Bienchen, das sagte mir gerade eine Bekannte auch. Kritischer ist es wohl wenn die Schindeln ohne Dachpappe drunter verlegt werden. Wir lassen es jetzt erst einmal nur mit Dachpappe liefern, damit es dicht ist und dann schauen wir weiter.

      Danke Anja! Wir haben auch ohne Ende gesucht. Es gibt eigentlich sehr viele schöner Häuser, aber ich hatte Probleme mit einer "Almhütte" und Palmen davor. Dann hatten wir endlich ein ganz tolles 8-Eck-Haus gefunden, rundherum verglast, aber das dürfen wir nicht ohne Baugenehmigung aufstellen, weil es höher als 3 m ist. Dieses war dann die 2. Wahl, wir haben es aufgestellt gesehen, es gefiel uns und da paßt wenigstens alles für den Bau ohne Genehmigung.
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    • Hallo Helga,
      hier die versprochenen Bilder.
      Auf dem Dach habe ich die Trapetzform gewählt, es gibt auch so nachgeahmte Dachpfannenformen und viele verschiedene Farben, alles Geschmackssache ;)

      Das man bei Betumenschindeln eine Large Dachpappe aufbringt, versteht sich von selbst ;) Das Problem ist nur, da unter ist Holz und es arbeitet. Sollte der richtige Wind es mal packen, sind es die Pappnägel die verbleiben.
      Die beste Isolierung, ist die, Du von Außen aufbringen kannst, dann kommt die Temperatur garnicht erst rein ;)





      Ps.: Der Nachbar zur rechten Seite hat auch die Bet.-Schindel und repariert es immer wieder wenn es kaputt geht ;(
      Und der Nachbar an der Rückseite meines Grundstücks, hatte auch die Nase voll und hat sich alte Tonpfannen aufbringen lassen, was auch gut aussieht und windfest ist. Allerdings hat er den Fehler gemacht und keine Isolierung aufbauen lassen, die kostet doch nicht viel. Der es bei Ihm gemacht hat, hatte ihn davon abgeraten, die besagten Schindeln zunehmen und der ist selbstständiger Dachdecker aus der Nachbarschaft.
      Viele Grüße, Arnold Herkunft: Nordseeküste Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom. A. Einstein Click for Bremen, Deutschland Forecast
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Bobbel ()