Blauglockenbaum - gigantöse Keimung

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    • Hallo,
      hier mal wieder ein kleines Update.

      Einige der Bäume habe ich schon ausgepflanzt.
      Andere wachsen noch im Garten im Topf.
      Hier seht ihr die Gartenbäume. Zwei sind schon recht üppig,
      dann gibt es viele die auch schon gutes Wachstum nach oben zeigen und
      dann sind da noch ein paar Babies, die noch etwas brauchen. Aber Alles in Allem bin ich sehr zufrieden.

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    • Amur wrote:

      Dann geht die Post ab.
      Da ist etwas dran, deshalb muss mein Baum nun nach 9 Jahren weichen.
      Die Wurzeln verlaufen direkt unter der Erdoberfläche, sie heben alles an was im Weg ist, sogar die Punktfundamente der Gartenhütte.

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    • Hallo Volker, wirklich sehr schade um den Baum, aber leider ist das manchmal so.

      Seit Mai habe ich auch zwei tomentosa. Danke noch mal an Phillip. Sie haben sich gut entwickelt, befinden sich noch im Topf. Einer der Beiden ist 60 cm , der Andere 80 cm hoch. Einer hat Blütenansätze, ist das normal? Nächstes Frühjahr werde ich sie dann auspflanzen.

      Ich habe auch noch mal versucht selbst welche zu säen....die Keimblätter bekamen sie, so ca. 1mm groß und dann war wieder Schluss....Na ja, man muss auch nicht alles verstehen.

      Im Juni habe ich dann outdoor elongata gesät, was auch geklappt hat. Der Größte ist jetzt ca. 10 cm. Die anderen Sämlinge habe ich verschenkt. Sie waren so ungefähr 5 cm..

      Lg Romy
    • Hallo ihr lieben, ein schönes Forum zum Blauglockenbaum. Ich bin Orlando und komme aus Brandenburg bei Potsdam. Ich habe nachdem ich das Forum vor einiger Zeit entdeckt habe, mir Zöglinge gekauft und wollte euch daran teilhaben lassen. Ich habe meine bäume aus dem letzten Jahr als Foto angehängt. Ich habe sie vor Ostern an den Standort gesetzt, wo sie wachsen sollen und dürfen. Ich hatte etwas Angst, dass ich eventuell zu viel Wurzelmasse entfernt hatte.. aber dies ist wohl nicht der Fall.. sie Treiben heute am 22.04.23 wieder neu aus. Ich freu mich. Gerne werde ich euch weiter auf dem laufenden halten.
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    • Ups, ich habe jetzt erst gemerkt, dass meine ganzen Links in diesem Thread nicht mehr vakant sind. Da ich den Threat hier eröffnet habe, ist der Dokucharakter natürlich voll was für den Popo. Nun habe ich die Links wieder hergestellt - und hier nochmal das blühende Ding. Ich bekomme den nicht mehr vernünftig auf die Linse, irgendein Baum stört immer.
      Auch diese Aufnahme aus dem 1.ten Stock ist natürlich nicht optimal. Der Gingko stört hier am Meisten.
      Zum Größenvergleich habe ich noch einen Teil des Garagendach mit drauf.
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    • So, jetzt ist es endgültig geschehen - mein Blauglockenbaum ist ein paar Meter kleiner geworden. Geht mal 3 Beiträge zurück, da seht Ihr meinen Baum in voller Blüte. Und nun das hier:

      Rechts, neben dem Ginkgo, da seht Ihr die Überreste meiner Blauglockenbaumkrone. Zwischen den Spitzen der Wasserschössigen und dem unteren Baumansatz fehlt eine Menge. Die Krone war vorher so dicht, dass man die Wasserschössigen nicht erkannt hat (3 Beiträger über Diesen kann man das gut erkennen).
      Panorama_Blaugl_1024.jpg

      Hier mal von einer anderen Seite aufgenommen.
      Krone_Blaugl_1024.jpg
      (Hier nochmal ein Link für eine etwas größere Darstellung)

      Mein Pech war, dass ich aus dem 20 herangezogenen Jungbäumen ausgerechnet einen ausgesucht hatte, der absolut bescheuert blüht. Er blüht ein Jahr so gut wie gar nicht, um im Folgejahr doppelt so stark zu blühen.
      Bisher hat er dadurch immer (zum Teil sehr große) Zweige einbüßen müssen, die GottseiDank bisher nie Schaden angerichtet haben (unter dem Baum stehen zwei 2-3m große Indianerbananen und ein Zwergbirnbaum). Auch die Hecke hat es bisher überlebt.
      Dieses Jahr war es mit der Blüte besonders schlimm. Erst hat es vor 4 Wochen den linken Teil der Krone erwischt - und nun den Rechten (beides bei absoluter Windstille und keinem Regen).
      Pech deshalb, weil hier in Neukirchen alle 6 mir bekannten Blauglockenbäume regelmäßig jährlich blühen. Auch der Samen von meiner Blauglocke stammt von einem Baum, der jährlich blüht. Zwar auch etwas komisch, weil er ein einziges Mal rein weiß geblüht hat. Keine Ahnung, was der Grund dafür war das die Mutterpflanze einmal weiß geblüht hat. Sie sah in diesem einen Jahr auch nicht besonders vital aus - vielleicht deshalb.
      Nun habe ich und mein Häcksler wieder genug zu tun - Blöde Blauglocke, blöde!
    • Jepp, die Nüsse sind wahnsinnig schwer. Ist fast besser als ein Fitnessstudio, wenn ich die Äste zerhäcksle. Im Vergleich dazu geht das Holz nicht so stark ins Gewicht (Blauglockenholz wird überall gerne verwendet, wo man auf Gewicht schauen muss -> Schiffsbau). Im Winter, wenn der Samen reif wird, ist die schwere Substanz in der Nuß aufgebraucht. Und wenn die nichts wiegenden winzigen Samen aus der Schale ausgeflogen sind, wiegt die ganze Traube kaum was.
      Diese Nüsse sind ganz eigenartig. Es gibt einen zentralen Kern und eine gelhafte Substanz - kurz vor der Reife gibt es nur noch Samen und eine Art Trennschicht in der Mitte.

      Die Blüten stehen ja als Traube mit vielen Einzelblüten zusammen. Nach der Befruchtung wächst die Traube immer weiter und wird dabei sehr groß. Ich würde schätzen 60-70cm. Wenn ich Bock habe, wiege ich mal eine vollständige Traubenblüte mit Nüssen.

      Trotzdem noch eine Anmerkung: Im Normalfall brechen die Äste wohl nicht, WENN der Baum jedes Jahr blüht. Man kann zwar mit meinem Baum angeben (boah, so habe ich eine Blauglocke noch nie blühen sehen), der Schuß geht aber nach hinten los. Wie gesagt - jedes 2. Jahr nach der Blüte habe ich Arbeit. Dieses Jahr war es extrem.

      In der Stadt werden Blauglocken gepflegt/beschnitten - da passiert also nie etwas. Aber auch mein Kumpel (3 Blauglocken) hatte noch nie einen großen Schaden dran, weil seine Bäume normal blühen. Ist ja auch gegen die Natur, dass der Baum sich selbst zerlegt.

      Ich habe hier mal eine Rebe fotografiert. Wiegt 880g und ist etwas über 80cm. Es gibt aber auch kleinere - ist von Licht und Versorgung abhängig (wie bei einem Apfelbaum). Der Knackpunkt ist - alle Nüsse kommen zur Vollreife. Beim Apfelbaum ist das anders - wenn er viel trägt bleiben die Früchte kleiner. Und diese fotografierte Rebe hat auch noch nicht überall die gleiche Nussgröße. Es können also noch ein paar Äste folgen. Dieses Jahr hat er insgesamt 4x große Äste abgeworfen. Jetzt beim letzten Mal hat die Teilkrone noch einen weiteren großen Ast mitgerissen.
    • Hallo Volker,

      ich habe nochmal eine Frage zu der Wurzel.
      Im Internet existiert ein Video, wo dieser Baum nach der Saison immer bodennah abgeschnitten wird. Dadurch treibt der wohl sehr großblättrig im neuen Jahr wieder durch. Wie würde sich hier die Wurzel verhalten? Bleibt die eher "klein", da nicht so ein großer Baum versorgt werden muß und stabil stehen muß oder hätte das keinen Einfluß darauf?

      Ich denke, das sollte genereller Natur sein, unabhängig von der Pflanzenart.

      Viele Grüße
      Petra
      120m über NN
    • ...da würde ich (wie Du auch) von aus gehen. Kann natürlich sein, dass die kleinere Wurzel in jeder Saison etwas zulegt - ist aber bestimmt kein Vergleich zu einem Baum, den Du wachsen lässt. Der Blauglockenbaum ist ein sehr schnell wachsender Baum - ergo ist die Wurzel auch flott unterwegs. Sie wächst bei einem unbeschnittenden Baum definitiv erheblich weiter als der Kronendurchmesser. Das stelle ich immer an den Wurzelaustrieben (neu junge Bäume) fest, wobei nur ein oder zwei Jungbäume sehr weit weg von der Mutterpflanze sind. Ich kapp die immer, aber sie kommen jedes Jahr wieder.