Was tun bei Dauerfrost

    • Was tun bei Dauerfrost

      Was kann man bei wochenlangem Dauerfrost sinnvolles tun?

      Der Boden ist gute 10cm tief gefrohren. Direkt unter der Mulchschicht wird es wohl weniger sein aber mit Sicherheit auch von der Seite gefrohren. Das dürfte nicht noch nicht Problem bei den Wurzeln sein aber es soll wohl wieder kälter werden.
      Eine Versorgung kann also auch in nächster Zeit nicht stattfinden.
      Wie sieht es überhaupt mit der Grundversorgung bei größerem Stamm aus?
      Bekanntlich besteht ja bei langem Dauerfrost die Gefahr, dass der Stamm innen regelrecht zufriert, da er ja zu einem erheblichen Teil aus Wasser,
      bzw einer zuckerhaltigen Lösung besteht. Kennt hier jemand den Gefrierpunkt dieser Lösung in den Versorgungsbahnen?
      Letzte Frage,
      macht es Sinn, den Boden im Wurzelbereich, sowie den Stamm einmal zu beheizen?
      Wer hat Erfahrung mit diesem langanhaltenden Dauerfrost? Wir gehen hier jetzt in die 4. Woche.
      ...Danke schon mal im voraus für eine Antwort
      -klaus-

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    • Hallo,
      was hast Du den mit dem ganzen Schnee gemacht,etwas alles weggeräumt.
      Ich habe an alle meine Trachys ca.1-1,5 Meter hoch Schnee angehäuft, so das die Stämme komplett geschützt sind.
      Heute habe ich bei einer Trachy am Wurzelbereich die Temperatur nachgemessen,es sind dort -2 Grad.
      Aber der Schnee dort ist ziemlich feucht und eventuell sickert etwas Wasser in die Erde.
      Die Palmenwedel können wir diesen Winter wieder vergessen die werden zum Frühjahr in eh alle verwelken.
      Meine Wedel sehen trotz sehr dickem Fließsäcken alle Frost geschädigt aus.Kein Wunder wir hatten zwischen dem 17.-19.1209 ja nachts auch fast minus 21 Grad.
      Mit freundlichen Grüßen
      Detlef
      Exoten aus Celle
      bonjo-versand.de/
    • Hallo Detlef,
      im Schutz habe ich keinen Schnee liegen ;smilie[124] immerhin eine Fläche von 2x2m. Die Wedel sehen alle noch top aus, da ist nichts passiert.
      Schnee haben wir nur wenig hier aber jede Menge Frost.
      Wenn ihr Minus 21°C hattet, dann haben die Wedel wohl mehr als -15C gesehen. Hier ist nicht die Frostdauer sondern die Frostspitze der Grund,
      weil diese Gradzahl gewissermaßen der Grenzbereich für die Wedel ist.

      Tut mir leid für deine Wedel ..aber die werden sicher schon wieder kommen.
      -klaus-
    • @Freddy,
      du kennst mich doch schon ein wenig.. ich bin doch ruhig.. lach.

      Zum besseren Verständnis formuliere ich es mal anders.
      Im Stamm laufen Versorgungsbahnen, ähnlich wie die Adern beim Menschen. Dadurch bezieht die Pflanze ihre Versorgung (Wasser/Mineralien).
      Diese bestehen zum größten Teil aus einer Wasser/Zuckerlösung und die friert ebenso auf Dauer ein, auch wenn der Gefrierpunkt dieser Lösung nicht Wasser entspricht.
      Das wirkt sich eben mit andauerndem Frost mehr und mehr aus, das meinte ich damit.
      Jetzt sind es hier genau Minus 1,1°C ;smilie[124] und der heutige Wetterbericht sagte voraus, es würde kälter ..Freddy ich hoffe du behälst Recht ;smilie[124]
      -klaus-

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    • Die Diskussion in dem anderen Forum habe ich auch gelesen. Für mich erstaunlich war die Äußerung eines der dort schreibenden Hobbyfreunde, der den Stamm beheizen will. Ich kann mich erinnern, von ihm noch vor nicht allzulanger Zeit gelesen zu haben, daß seine Trachys überhaupt keinen Schutz benötigen. Jetzt will er sogar den Stamm beheizen. Ob er neue wissenschaftliche Erkenntnisse hat?
      Jetzt kann nur noch die globale Erwärmung helfen.
      Olga

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    • Hallo.

      Dort wird auch geschrieben, sie würden durch Sonnenerwärmung auftauen. ;smilie[85]

      Das Einzige Mal, als hier in der Zeit seit vor Weihnachten die Sonne schien, hatten wir Temperaturen von -7°C in der Sonne. ;smilie[231]

      Sonst war es ständig bewölkt und Dauerfrost auch am Tage.
      Man muss halt auch mal über den Bereich des Schattenwurfs des Kölner Doms hinaus blicken wenn man Regeln aufstellen möchte.
      Auch stehen nicht alle Trachys welche im Sommer sonnig stehen, auch im Winter sonnig.
      Bei uns zum Beispiel erreicht die Sonne von November bis März so gut wie nie den hinteren Garten.
      Nur Morgens und Nachmittags hat sie eine Chance.

      Die Leitbahnen können bei Dauerfrost natürlich einfrieren, diese böse Erfahrung hat ein Ex - Forenmitglied letzten Winter machen müssen.
      Als ich ihm mitteilte, ich hätte meine Stämme beheizt und nur deshalb über den Winter gebracht, war er nach mehreren abwiegelnden Beiträgen beleidigt und hat sich zurück gezogen.

      Auch er beheizt nun merkwürdigerweise die Stämme der Trachys.
      :D

      Volker
    • Original von Micha/Lübeck
      Moin Klaus,

      diese Frage wird auch gerade in einem anderen Forum diskutiert.

      Ob nun wirklich wochenlanger Dauerfrost der Pflanze nichts anhaben wird, wird sich im Frühjahr herausstellen.
      Denke mal, über solche Erfahrungen über so einen Winter können nur wenige Exotenliebhaber zurück blicken.
      Im Frühjahr sind wir um eine Erfahrung reicher....

      Denke mal, über solche Erfahrungen über so einen Winter können nur wenige Exotenliebhaber zurück blicken.

      So wenige werden das gar nicht sein Micha ,der letzte Winter steckt uns noch in den Knochen !!
      Ob das nun den Volker in Braunschweig ,den Markus in Bayern oder mich hier in Dresden betraf .
      Nur hatten wir alle gehofft ,es kommt nicht gleich wieder so dicke ,aber das war leider ein Irrtum .
      Click for Dresden Klotzsche, Deutschland Forecast
    • Beheizung des Stammes schützt die Trachy vom Sterben bei wochenlangen,tiefen Dauerfrost. Das weiss ich aus meinen Erfahrungen.


      Wedel und leichter Dauerfrost:
      Ich denke, dass bei so langen Frostperiode die Wedel nicht so gut versorgt werden, da ich besonders diesen Winter beoabachten konnte, dass sie nach einer bestimmten Zeit bei Temp. über -10°C (-6...) auch irgendwann mal Schaden genommen haben. In anderen Wintern konnte man es nicht eindeutig festellen, da Temp. zu niedrig und nicht so langanhaltend waren.

      Vielleicht merken wir es bei den Wedel im Winter zu spät ,dass sie unterversorgt werden.
      Es ist auch im Sommer so, dass die Wedel nicht gleich absterben, wenn die Palme kein Wasser hat. Wenn Wedel abgeschnitten werden, sehen sie auch nicht nach Stunden tot aus.

      Gibt es jemanden, bei dem die Wedel ungeschützt immer noch gut aussehen, obwohl der Dauerfost schon seit Weihnachten anhällt?
      Grüße, Gregor
    • Hallo Volker,
      als ich heute Mittag den festgefrohrenen Boden im Schutz betreten habe, kam mir der Gedanke in den Kopf.
      Im mikrobiologischen Sinn sind die Versorgungsbahnen im Stamm ja nichts anderes als eine schlauchartige Verbindung im Stamm mit hohem Wassersanteil. Jeder Gartenschlauch und jede Wasserleitung würde bei den frostigen Temperaturen irgendwann einfrieren.
      Original von Volker
      Hallo.
      Dort wird auch geschrieben, sie würden durch Sonnenerwärmung auftauen.


      Ich mache mir ebenfalls Gedanken um die Sonnenerwärmung, die ja wohl hoffentlich bald einmal eintrift. Ich kann nur von meinem Standort urteilen. Die Gefahr ist dann die noch sehr tiefstehende Sonne. Wir haben eine Ulme in nähe einer Trachy stehen. Bei ihr reißt der Stamm in Richtung Süden jeden Winter in erheblichem Ausmaß, um den halben Stamm auf 2m Höhe und selbst im Herbst sind die Risswunden noch gut zu sehen.
      Zwar hat der Hanf sicher schon eine schattierende Funktion aber ganz ausschließen möchte ich die Gefahr einer Zellschädigung nicht. Ich werde wohl in der Übergangszeit (tagsüber Sonnenschein und nachts Frost) noch sicherheitshalber zusätzlich abdecken. Aber ich nehme an, mit der von dir erwähnten "Sonnenerwärmung auftauen" war etwas anderes gemeint.


      Als ich ihm mitteilte, ich hätte meine Stämme beheizt und nur deshalb über den Winter gebracht, war er nach mehreren abwiegelnden Beiträgen beleidigt und hat sich zurück gezogen.

      Wer geich beleidigt ist, nur weil es noch andere Meinungen gibt, sollte Foren besser erst gar nicht besuchen.

      Noch eine Bemerkung zum Thema "durchfrieren des Stammes".
      Ich denke man kann es gar nicht verhindern und vielleicht kommt eine Trachy auch ganz gut damit zurecht. Sicher gibt es ja auch einheimische immergrüne Sträucher, dessen Stamm und Äste im Winter durchfrieren (wie z.B. Kirschlorbeer). Aber für welch einen Zeitraum... nüchtern betrachtet ist sie in diesem Zustand nichts anderes als eine Trockenpflanze, oder sehe ich das falsch?
      Ich werde vielleicht mal 2-3 Tage den Lichterschlauch in halbstündigen Intervallen 4-5 Stunden einschalten, auch wenn die gegenwärtigen Temperaturen unter Minus 10 liegen.
      Mein Gefühl sagt mir, dass es nicht schaden kann.

      v.G.
      -klaus-
    • Hallo Klaus.

      Zwar hat der Hanf sicher schon eine schattierende Funktion aber ganz ausschließen möchte ich die Gefahr einer Zellschädigung nicht.


      Das ist die andere Seite der Medaille.

      Genau diese Vermutung vertrete ich auch, nur beweisen kann man sie nicht ohne weiteres.
      Gefrorene Zellen und plötzlich auftretende Wärme.
      Was dann passiert kann man mit einen gefrorenem Ei testen wenn man es in warmes, nicht einmal kochendes, Wasser legt.

      Volker
    • Original von Volker
      Genau diese Vermutung vertrete ich auch, nur beweisen kann man sie nicht ohne weiteres.
      Gefrorene Zellen und plötzlich auftretende Wärme.
      Volker

      Ich schließe mich dieser Vermutung völlig an.
      Wieso sollte die Physik auch einen Unterschied zwischen dem Ulmen oder Trachystamm machen. Der "Saft" wird an der Sonnenseite angeregt
      und der bekommt dann nachts in Form von Frost eins auf die Mütze. Es ist bei einem Trachystamm halt optisch nicht so gut erkennbar.
      -klaus-

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    • Original von Klaus


      Noch eine Bemerkung zum Thema "durchfrieren des Stammes".
      Ich denke man kann es gar nicht verhindern und vielleicht kommt eine Trachy auch ganz gut damit zurecht. Sicher gibt es ja auch einheimische immergrüne Sträucher, dessen Stamm und Äste im Winter durchfrieren (wie z.B. Kirschlorbeer). Aber für welch einen Zeitraum... nüchtern betrachtet ist sie in diesem Zustand nichts anderes als eine Trockenpflanze, oder sehe ich das falsch?
      Ich werde vielleicht mal 2-3 Tage den Lichterschlauch in halbstündigen Intervallen 4-5 Stunden einschalten, auch wenn die gegenwärtigen Temperaturen unter Minus 10 liegen.
      Mein Gefühl sagt mir, dass es nicht schaden kann.

      v.G.
      -klaus-


      Nee schaden kann das nicht und zu warm wirds auch nicht!
      Die Trachys im Winterschutzgewächshaus stehen wesentlich wärmer ............
      Click for Dresden Klotzsche, Deutschland Forecast

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    • über dieses thema habe ich mir auch schon
      meine gedanken gemacht.dauerfrost über wochen,
      wie wird die palme mit nährstoffe versorgt.
      da ich die wurzel und die stämme beheizen kann,
      wollte ich sie schon mal wässern,ich denke wenn
      die heizkabel durch ut 100 auf 0° eingestellt würden,dürfte der stamm nicht durchfrieren und
      die palme mit nährstoffe versorgen.



      allerdings hatte ich meine ersten kübeltrachys
      den winter über,liegend im keller überwintert
      die haben auch 6-8 wochen kein wasser gesehen.
      und haben das überlebt.

      v.g.guenter