Ort des Verbrechens

    • Ort des Verbrechens

      Würdet Ihr ein Haus kaufen und selbst bewohnen, wo ein Mord geschehen ist? 12
      1.  
        Nein (7) 58%
      2.  
        Ja (3) 25%
      3.  
        Vielleicht (2) 17%
      Zu folgendem Thema würde mich Eure Meinung interessieren. In unserem Bekanntenkreis wurde das kontrovers diskutiert.
      In meinem Nachbar- und Heimatort wird ein Haus zwangsversteigert (2. Termin), gehobene und sehr gefragte Wohnlage. In dem Haus wurden vom Eigentümer zwei Familienangehörige umgebracht. Täter und Opfer sind den meisten hier persönlich bekannt, von daher wäre das wohl noch schwerer zu entscheiden.
      "Jeder Mensch braucht ein Stück Garten, wie klein es auch immer sein mag, sodass er in Kontakt mit der Erde und deshalb mit etwas Tieferem in ihm selbst bleibt". C. G. Jung
      "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi
    • Moin

      Ich hab mit vlt. gestimmt, bei einer Mietwohnung kennt man u.U. auch nicht die Vorgeschichte. Wenn der Preis stimmt und keine Geruchsbelästigung vorliegt hätte ich keine Skrupel, aber ich glaub das kann man pauschal nicht beantworten ;smilie[268] ! Ob in einem Haus/Wohnung Menschen gestorben sind gehört nunmal zum Risiko "Leben", sterben werden wir alle irgendwann.

      In meiner ersten Mietwohnung hatte der Vormieter den Weg auch durch ableben freigemacht, Skrupel hatte ich deswegen nicht :whistling: .
      MfG Jürgen Click for Düren, Deutschland Forecast
    • J.D. aus NRW schrieb:

      Moin

      Ich hab mit vlt. gestimmt, bei einer Mietwohnung kennt man u.U. auch nicht die Vorgeschichte. Wenn der Preis stimmt und keine Geruchsbelästigung vorliegt hätte ich keine Skrupel, aber ich glaub das kann man pauschal nicht beantworten ;smilie[268] ! Ob in einem Haus/Wohnung Menschen gestorben sind gehört nunmal zum Risiko "Leben", sterben werden wir alle irgendwann.

      In meiner ersten Mietwohnung hatte der Vormieter den Weg auch durch ableben freigemacht, Skrupel hatte ich deswegen nicht :whistling: .


      das war aber dann sicher der "normale" gang oder? Das macht die Sachen wieder fast nicht vergleichbar. Aber das ist echt ein schwieriges Thema

      Gruß
      Andy

      NRW nähe Köln ~Cheers Andy ;smilie[171]
    • GBN schrieb:

      das war aber dann sicher der "normale" gang oder?


      Hallo Andy

      So ganz normal war der nicht, da 1. ein Ex-Koll von der Arbeit und 2. erst nach einer Woche von den "engsten Familienangehörigen" gefunden ,,S .

      Aber wie gesagt das muss jeder für sich entscheiden, stimmt der Preis und die Lage hätte ich keine Skrupel. Aber das ist meine Meinung, in 5 Jahren zerreißt sich bei uns "Exoten" eh keiner mehr das Maul über die Gewalttat sondern die Gemeinde hat eher was zu labern über unsere Schutzbauten oder was wir im Garten pflanzen ;)) .
      MfG Jürgen Click for Düren, Deutschland Forecast
    • Ich hätte jetzt keine Probleme damit, wenn jemand "normal" zuhause verstorben ist, kommt heute zwar immer seltener vor, war früher aber gang und gäbe. Dass es immer wieder Fälle gibt, wo Menschen aufgrund unserer anonymen Gesellschaft tage-, wochen-, monatelang in ihrer Wohnung/Haus vor sich hin modern ist traurig aber wahr. Dieser Fall wäre wegen Geruch und Ungeziefer natürlich auch bedenkenswert. Wenn aber wie in meinem Fall in diesem Haus der Frau und der elfjährigen Tochter der Schädel eingeschlagen wurde, hat das schon einen anderen "Beigeschmack" - und man kannte die. Bisher hat sich das Haus auch nicht verkauft.

      "Jeder Mensch braucht ein Stück Garten, wie klein es auch immer sein mag, sodass er in Kontakt mit der Erde und deshalb mit etwas Tieferem in ihm selbst bleibt". C. G. Jung
      "Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie ihre Tiere behandelt." Mahatma Gandhi