Musa Basjoo - Ein Blick ins Abwasserohr

    • Irgendetwas scheint mit allen meinen Basjoos nicht zu stimmen!

      Ich habe seit dem auspacken ein Höhenwachstum der Stämme zw. 15 - 30 cm, und das ist schon sehr hoch gegriffen. Alle Basjoos stehen in der Sonne und werden gepflegt wie jedes Jahr.

      In der Nachbarschaft ist eine heruntergefrorene Basjoo bereits bei bestimmt 160 cm Stammhöhe.
      Patrick
      Wohnort: 76744 Wörth am Rhein
      (bei Karlsruhe)
    • ...sieht bei mir sehr ähnlich aus. Hängt aber wohl mit dem Alter des Rhizomes zusammen.
      Meine älteren hoch abgeschnittenen Scheinstämme wachsen kaum noch in die Höhe und bekommen nur neue Blätter, während die älteren niedrig abgeschnittene Scheinstämme im Höhenwuchs kräftig zugelegt haben.

      Ähnlich verhält es sich dann mit heruntergefrorenen Bananen bei intaktem älteren großem Rhizom. Diese müssten durch die gute Rhizomversorgung weitaus besser wachsen, als z.B. gleichgroße Kindel (mit noch sehr kleinem Rhizom.

      ...nicht das hier am Ende einer meint, ich hätte das Wort Rhizom zu oft verwendet ;smilie[94]

      PS: ...sind so meine Gedanken dazu...


      -volker-

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Volker S ()

    • Ich denke, dass es an dem kalten Winter liegen könnte. Wenn das Rhizom etwas abkriegt, fault es in der Erde im Frühling an mancher Stelle vor sich hin und es dauert erstmal einige Zeit, bis die Wunden verschlossen sind.
      Das konnte ich schon öfter nach kälteren Wintern beobachten, weil ich auch schon öfter die Rhizome im Frühjahr versetzt habe.

      Wenn man sich die alten Basjoogruppen im Süden anguckt... die kommen immer gut und schnell aus ihren dicken Scheinstämmen harraus.
      Grüße, Gregor
    • Mit Sicherheit hat das Rhizom am Rande was abbekommen! Aber es bilden sich auch fast gar keine neuen Kindel! Überdüngt und zu wenig gedüngt ist auch nicht die ursache. Aber seltsam ist auch: Beide Musa Sikkimensis von mir (im Gewächshaus überwintert) wollen auch nicht so richtig durchstarten... und die haben den besten Platz im Garten!
      Patrick
      Wohnort: 76744 Wörth am Rhein
      (bei Karlsruhe)
    • Bei mir war das immer so:

      strenger Winter---> Basjoo einigermaßen gut durchgekommen. 2 von 4 ältere Stämme kaputt.
      Es wird wärmer, Basjoo kommt zügig teleskopartig mit einem bis zwei Blättern herraus. Später lässt das Wachstum nach.
      Ich habe mit das Rhisom angeschaut und festgestellt, das es außen minimal matschig war. Bei späteren Beobachtungen stellte ich fest, dass die Fäule noch innerhalb der warmen Periode immer noch am Ausbreiten war. Mitte des Sommers hat das Rhisom ihre Wunden fertig verschlossen gehabt und die Basjoo wuchs erst dann schneller, oder das Rhisom hat schnell viele kleine Kindel in der Zwischenzeit gebildet.


      So etwas ähnliches habe ich schon bei den Stämmen beobachten können:
      Dieses Jahr: gut geschützt, alle Stämme fast ganz erhalten . Ich mußte höchstens 5cm oben im Frühling abschneiden.
      Einen Monat später: Stämme schieben nicht
      Einen Monat später: ein Stamm hat ganz langsam ausgetrieben, der andere ist von unten(wo er intankt war ) verfault und ich konnte ihn mitten im Frühling abschneiden.


      Wieso das so ist?
      Keine Ahnung...aber schon mehrmals erlebt und genau beobachtet.
      Grüße, Gregor
    • Gregor, ich habe in diesem jahr mehr verluste im mai/juni wie im winter.
      ich habe nichts ausgepflanzt, dazu ist das lausitzklima
      zu unberechenbar.

      Beispiel m chessmann, super durch den winter, grün mit
      blattwerk, anfang mai ausgesetzt, von 6 habe ich 2
      komplett in juni verloren.
      Die stämme hatten ausgetrieben, dann stillstand und
      langsames eingehen.
      ebenso 2 ornata die sind wie du sagst von unten weg gefault ende mai!!!
      1 richtig große e. glaucum, wurde abgegrillt bei der hitze
      das rhiz. löste sich regelrecht auf, die wurzel, alle nur noch
      braun. 2x e ventr. standen ohne regung 2 monate, jetzt
      konnte ich die anheben und entsorgen.
      Viele stämme stehen ohne blatt, sind fest aber zeigen
      kein wuchs, nur kinder kommen.

      das liegt mit sicherheit an dere extrem wetterlage.
      erst sehr kalter nasser frühling im anschluss affenhitze, in einigen kübeln waren 58°C, da kochen die wurzeln.
      aber was solls, apfelbäume machen nicht soviel spass.
      Doch wenn die nach dem most vergohren wurden.

      jens
      Was du dir kannst morgen borgen, brauchst du dir heute nicht besorgen. Hier mein Garten < klick
    • Weiß nicht genau ws "Abkühlung von oben sein sollte", *dummstell* vielleicht Regen ? Haben wir seit Wochen nicht gesehen. HEUTE das erste Mal Wasser von oben, ist gleich wieder verdunstet :(

      Meine basjoos wachsen so wie letztes Jahr, nur der Start war deutlich später, seit 2 Wochen kommen die Kindel aus dem Boden.

      Abner KEIN wirklich messbares Höhenwachstum, nur die Blattmasse wird täglich mehr...
      Thorsten
      Wer Palmen knebelt oder fesselt wird schon wissen warum....

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von husar2003 ()

    • Nachdem der Rasen fast 5 Wochen lang nicht richtig gewachsen ist, wächst dieser jetzt 3x so schnell innerhalb einer Woche! Der Regen gibt sein Bestes!

      Den Basjoos ist die Hitzwelle auch nicht gut gekommen! Das war und wird diesen Sommer auch nichts mehr, daß wir ein sichtbares Höhenwachstum unserer großen Stämme sehen werden.

      egal! Hauptsache viele Blätter, was auch eine "Entschädigung" ist.

      Aber irgendwie kann es uns weder der Winter noch der Sommer so richtig recht machen! Immer haben wir etwas zu meckern!
      Patrick
      Wohnort: 76744 Wörth am Rhein
      (bei Karlsruhe)
    • Ja,hier ist auch schon wieder fast alles wieder grün,nur den Bäumen hat es noch nicht gereicht,die hängen zum Teil immer noch schlapp rum und zeigen frühherbstliche Anzeichen. ;smilie[110]
      Die Landwirte in unserer gegend haben bis zu 30% Ernteausfälle,der Weizenund die Gerste machen eine Notreifung und die Kartoffeln sind auch viel zu klein.
      Erst war das Frühjahr zu kalt und dann kamen Hitze und Dürre,nur die Zuckerrüben und der Mais haben noch gute Chancen.
      Meine Musas wachsen im übrigen auch sehr gut,obwohl ich sie nur wenig gedüngt habe,aber dafür reichlich gegossen. ;smilie[125]
      Liebe Grüsse aus dem Aachener Raum, René ::w

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    • Nach sehr langem hin und her und vielen Stunden, in denen ich mir überlegt habe, wie der Winterschutz dieses Jahr wieder werden soll und ich immer der Meinung war, ich werde diesen so wie letztes Jahr machen, bin ich mit meinen Basjoss an die Grenze gestossen, an denen ich diese Methode nicht mehr bei allen 5 Basjoo-Stellen im Garten anwenden kann! Bei ca. 2,30 cm Höhe, 80 cm x 97 cm Breite und Länge werde ich folgende Methode anwenden.

      Ich werde die Bassjoos mit einer Lichterkette von 150 W beheizen und eine 2 Lichterlette von nochmals 150 W als Reserve reinhängen und die Basjoos diesen Winter damit beheizen! Bei meiner Chamaerops Humilis im letzten Jahr war das ein voller Erfolg!
      Nur ob dafür wirklich eine Lichterkette bei diesem Volumen reicht, weiss ich nicht! Das ganze wird mit einem UT200 gesteuert!

      Verpackt werden die Basjoos wieder wie folgt: Vlies --> Luftpolsterfolie - Stretchfolie - Mega XXXXL Plastiksack - Abwasserrohr als Entlüftung

      Somit ist das ganze absolut Luftdicht verpackt!

      Jetzt die Frage an das Forum: Auf wieviel Grad soll ich den UT200 einstellen? O°C ist zu wenig, 4°C scheint mir fast zu viel! "Stromkosten sind jetzt zweitrangig)

      Ich bin mal gespannt, ob diese Methode auch ein Erfolg wird!
      Patrick
      Wohnort: 76744 Wörth am Rhein
      (bei Karlsruhe)
    • Da ich meine erst dieses Jahr gepflanzt habe, habe ich den UT 200 mal bei 0 Grad eingestellt. Nächstes Jahr werde ich ihn ab -3 Grad einstellen. Ich habe noch eone Sikkimensis im Kübel, die ich nächstes Jahr auspflanzen will. Da werde ich ab 0 Grad schon beheizen. Sollte Dauerfrost auftreten, bin am überlegen, ob ich nicht eine Grabkerze zusätzlich reinstelle.
    • Andreas1968 schrieb:

      Im Buch " winterharte Palmen" ist die Frosttoleranz bei der Sikki am Stamm mit -3 Grad angegeben. Dann pfeife ich auf den Strom. Ich mache in dieser Beziehung keine Experimente und gehe lieber auf Nummer sicher.
      Da tust Du gut dran,die zickt ganz schön rum,die kommt von der Robustheit bei weitem nicht an die Basjoo heran :whistling:
      Liebe Grüsse aus dem Aachener Raum, René ::w

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